GEDICHT
1 stein weg
1 stein drauf
BERICHT
Ich blocke mir Zeit, um an der Fabrikveröffentlichung zu arbeiten, und tausche diesen Zeitblock, ohne weiter darüber nachzudenken, komplett gegen einen frühen, ausführlichen Mittagsschlaf ein. Ich mag das, es passt zu meinen Vorsätzen. Kopfweh habe ich trotzdem.
Das Freundi fragt nach der Fabrik, und erst da fällt mir ein, dass ich den Text ja auch nochmal komplett, in seiner ausgedruckten Form und in einem Rutsch, lesen wollte, und dass er jetzt seit Wochen bereits einfach UNTER MEINEM BETT liegt. Das scheint mir aber auch ein stimmiges Vorgehen zu sein.

Ich hole im Zug mein Heftchen und Stiftchen heraus, und mein Gegenüber fragt: zeichnest du?, und manchmal kommen genau die Gespräche zu einem, die man gebraucht hat.
Ja, ich zeichne.
Manchmal öffentlich und manchmal heimlich, und manchmal in der Pause, und manchmal mit dir.
Und auch dafür habe ich eine Website, um mich daran zu erinnern, dass ich zeichne, und manchmal auch öffentlich.
Das überhaupt immer mehr zum Leitprinzip der Website-Dinge machen: Wie baust du dir eine Seite, die dich an das erinnert, an das du erinnert werden möchtest? Eine Website, die dich selber interessiert?
In der persönlichen autonomen Zone anfangen, im Schatten, im Halbschatten, von dort langsam das Licht suchen.
Alle Hände in die Luft und dann wieder abregnen.
(Die Wolken waren ausgekämmt heute, wie die zarten Haare meiner Tante auf dem Foto aus dem Krankenhaus.)
EXPERIMENTE
Updates aus den Experimenten zu meinen Lernbereichen:
Kunstarbeit Nachdem sowohl ich als auch das Manuskript ja nun eine Weile ruhen durfte, habe ich gestern bei einem Verlag angefragt, ob er Interesse daran hat. Nachdem ich es noch viele Male im Kopf hin und her gewendet hatte, überlegt, ob und wie ich das strategisch angehe, und dann habe ich beschlossen: einfach machen. Bei diesem Menschen kann ich einfach anklopfen, da brauche ich nur meinen Text und mein Herz, kein Konzept und keine Strategie, genau deshalb will ich ja bei dieser Person und mit ihr veröffentlichen, sie wird mir schon sagen, ob sie Interesse an der Fabrik hat und wenn nicht, hatten wir dann immerhin mal direkt Kontakt und ich konnte ihr sagen, wie sehr ich ihre Arbeit schätze.
Körpersprache Vielleicht gibt es doch nicht das eine Ding, das meinen Rücken reizt. Vielleicht habe ich wirklich vor allem ein überaktiv Signale interpretierendes Gehirn. Hier mehr dazu.
EINLADUNGEN
SCHREIB & SCHNACKNACHMITTAG - 28. Januar, 14 bis 15:30 Uhr
Ein kostenloser online Schreib- und Schnacknachmittag zum Austauschen und niedrigschwelligem Kennenlernen, also Kathrin Bach und mich kennenlernen und sehr tolle andere Schreibende und Selbständige kennenlernen; mit Mini-Lyrik-Workshop-Impuls von uns zu Beginn.
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ORGA & ORDNUNG FÜR SCHREIBENDE – 29. Januar, 10 bis 12 Uhr
Wir wollen nicht schneller werden. Wir wollen nicht mehr produzieren. Wir wollen die Bedingungen so gestalten, dass wir mit Freude arbeiten können:
- Wie wir unsere Schreibtische (digital und analog) strukturieren, nutzen, aufräumen; was wir uns sichtbar hinlegen, und welche Signale das unserem Hirn meldet
- Wo wir was ablegen und archivieren, wie wir Dinge wieder finden können
- Wie wir unsere Woche planen, welche Prioritäten uns dabei leiten (unsere oder die anderer)
- Wo wir unsere Ideen notieren und wie wir sie so sortieren, dass wir sie zum passenden Zeitpunkt wieder finden
- Wie wir unsere Recherchefunde sammeln und strukturieren
Linn und ich zeigen in diesem Online-Workshop, wie du diese Arbeitsbedingungen gestalten kannst und wie du damit deine (Schreib-)projekte so organisierst, dass sie weniger Stress machen. Und zwar mit einfachen Werkzeugen, ohne dass du neue Apps kaufen oder dich wochenlang in neue Software einarbeiten musst.
Wir sind beide Nerds. (Linn hat sogar ein Herr der Ringe T-Shirt.) Ich tüftele seit zwanzig Jahren an den Systemen und Strukturen meiner Selbständigkeit.
Trotzdem habe ich bereits bei der Vorbereitung des Workshops krass Lust bekommen, meinen Wochenplan zu überarbeiten, meine Dateistrukturen mal wieder genauer anzuschauen, zu überlegen, was müsste ich wann sehen und wann nicht sehen, um fokussierter und freudvoller zu arbeiten; ich habe meine gefühlt 500 offenen Browsertabs in einem Schwung aufgeräumt, weil ich auf einmal an mir beobachtet habe, wie sehr mich meine offenen Tabs eben doch ablenken.
Und all das einfach nur, weil Linn mir im Detail ihre Strukturen gezeigt und erklärt hat, und ich das auf meine Bedürfnisse übertragen konnte - das machen wir ja relativ selten im Alltag, uns so detailliert über unsere Herangehensweisen zu unterhalten, und genau dafür wird der Workshop Raum geben.
Du hast danach ein klares Ordnungsprinzip, das für dich und deine Arbeit stimmig ist, und eine konkrete Vorstellung deiner Woche, die dir hilft, dich nicht dauernd „hinterher“ zu fühlen. Dann kannst du an einem Freitag einfach mit Ruhe deine Woche abschließen und ins Wochenende gehen.
Hier findest du alle Details und kannst deinen Platz buchen - dort findest du auch mehr Infos zu unserem sozialen Preismodell aka Bring-a-Freundi-Modell :)
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SCHREIBTAG - 9. Februar, 9 bis 17:30 Uhr
Ein gemeinschaftlicher online Arbeitstag zum fokussierten Schreiben und Besprechen deiner Schreibprojekte, zusammen mit Kathrin Bach. Mit gemeinsamen Hirnschwapps, Feedbackwerkstatt am Nachmittag und viel Raum für dich und deine Texte.
🚩 Achtung neu! Ab sofort haben die Schreibtage ein leicht neues Konzept: es sind jetzt Tage zum gemeinsamen Schreiben, die Kathrin und ich auch zum Schreiben nutzen (anstatt wie bisher durchgehend für Fragen zur Verfügung zu stehen). Ab sofort bündeln wir alle Fragen in der Feedback- und Besprechungswerkstatt am Nachmittag.
Das hat schöne weitere Effekte: Zum einen kostet der Schreibtag dadurch jetzt nur noch die Hälfte, und zum anderen können wir a) selber an diesen Tagen schreiben und unser Geschriebenes teilen und kommen b) damit immer mehr runter von der sogenannten „Expert:innen-Kiste“, was ja eh eine künstliche und merkwürdige Hierarchie ist. Stattdessen können wir uns an diesen Tagen einfach alle gemeinsam als Schreibende auf Augenhöhe begegnen und austauschen.
Und darauf freuen wir uns gerade SEHR! Hier alle weiteren Infos.
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(UN-)SICHTBARKEITSTAG – 14. Februar in Berlin
Für die zweite Auflage unseres
Experimentiertages zum Thema Sich-zeigen sind noch Plätze frei! Wieder mit und bei der Fotografin Julia Vogel in Berlin, wieder voller spielerischer Herangehensweisen an die Fragen, wo und wie du dich und deine Arbeit der Welt zeigen willst.
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Außerdem gibt es im April, Juli und November wieder Schreibwochen mit Kathrin und mir, es gibt Feedback & Schwung Wochen mit mir, in denen du zum Beispiel an deiner Website oder deinem Newsletter arbeiten kannst, oder du lässt dir von mir deine neue Website bauen, eine Website, die dich selber interessiert.
FABRIKNOTIZEN
Diese Notizen in meinem digitalen Garten sind ganz neu oder frisch aktualisiert:
VERFLECHTUNGEN
