Hi! Ich bin Ricardas.
Ricardas Kiel • Leipzig • Pronomen es/ri
Ich schreibe Bücher und Zines, Notizen und wöchentliche Briefe, ich öffne und halte Gruppenräume zum Schreiben und sich Zeigen, ich begleite Menschen mit ihren Websites und Newslettern. Ich baue Websites und mag sehr ihr DIY Veröffentlichungspotenzial. Mich interessiert immer, wie wir mit möglichst einfachen Werkzeugen möglichst viel Freude und Freiheit entwickeln können.
Hier erfährst du mehr über mich, und so kannst du zurzeit mit mir arbeiten und spielen:
- Forschungsgruppe Sichtbarkeit = ein intensiver, dreimonatiger, begleiteter und co-kreativ erschaffener online Raum, um deine Beziehung zur Sichtbarkeit neu auszurichten. April bis Juni
- Schreibtag = gemeinschaftlicher online Arbeitstag zum fokussierten Schreiben und Besprechen deiner Schreibprojekte. Nächster Termin: 24. April
- Schreibi-Treff = kostenloser online Austausch und Mini-Workshop für Schreibende und schreibende Selbständige. Nächster Termin: 29. April von 14 bis 15:30 Uhr
- Feedback & Schwung Woche = Rückmeldungen, Motivation und praktische Unterstützung für dein Projekt. Freie Termine ab sofort
- Website-Erstellung = ich baue an einem Tag eine Website für dich. Freie Termine ab sofort
und schau mal
eine Zeichnung

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worüber ich zurzeit nachdenke (Auszüge)
- das Hologram insgesamt und als ein gutes Basis-Werkzeug antikapitalistischer Arbeit
- das Tätowieren mit Maschine und wie anders es ist als von Hand und was das mit mir macht und was mit der Haut und was mit dem Motiv
- wie ich die Fabrik in die Welt bringe
- wie ich mehr mit Kindern arbeiten kann, also heißt natürlich: spielen kann
und
etwas, das ich neulich geträumt habe Ein Falke über mir rüttelnd, aus seinen Krallen fielen drei Mäuse auf uns, eine braun, eine weiß, eine ward nicht mehr gesehen.
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Jesse Ball in Census
keeping a strong mood of joyfulness and gratefulness, and trying not, in our attitudes or speech, to lay the world out in hierarchies
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eine Einladung Hier ist ein Versuchsfeld, es ist eine Einladung in unsere dreimonatige Forschungswerkstatt für selbstbestimmte Sichtbarkeit.
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etwas, das ich neulich gesehen habe vor uns zwei tollende kampfhunde, verschlungene leiber, geräusche wie unecht, ein tiefes gurgeln. einer trägt panikgeschirr, der andere nicht mal ein halsband.
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ein Foto

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aus einem Brief Ich will mich weiter verändern lassen.
Ich wünsche mir Menschen, die sich verändern und sich verändern lassen und andere verändern und sich mit ihnen und in ihre Richtungen verändern, nicht gegen und nicht weg, sondern hinein, hinein an den Rand, hinein in die verrückten Fransen, in das Herz der Welt, das in keiner Mitte liegt.
Ich will mich mit euch zusammen hinein an den Rand bewegen, ich will mit euch zusammen die Kreuzungen ausloten, ich will, dass wir gemeinsam unsere weirde umstülpende Tricksterarbeit weitermachen, dass wir zusammenkleben, was bisher noch nicht zusammen gehört hat, dass wir schreiben und anpflanzen und nähen und Betriebssysteme basteln und sprechen und Musik machen und miteinander schweigen, dass wir uns zeigen und dass wir uns tarnen usw.
Ich will, dass wir ahnen, dass wir einen Fehler machen und es trotzdem tun. Ich will, dass wir uns Cartoonfiguren als Spirit Animals wählen. Ich will, dass wir uns nichts schulden und uns trotzdem einander zeigen, so zusammengeflickt und verfranst, wie es in uns gerade ist.
und
Virgina Woolf, aus Diary of Virginia Woolf: Volume 3: 1925–30, gefunden in Lidia Yuknavitchs The Chronology of Water

und
mein inneres Wetter gerade leise abregnend die Sonne nicht leugnend
