Hi! Ich bin Ricardas.
Ricardas Kiel • Leipzig • Pronomen es/ri
Ich schreibe Bücher und Zines, Notizen und wöchentliche Briefe, ich öffne und halte Gruppenräume zum Schreiben und sich Zeigen, ich begleite Menschen mit ihren Websites und Newslettern. Ich baue Websites und mag sehr ihr DIY Veröffentlichungspotenzial. Mich interessiert immer, wie wir mit möglichst einfachen Werkzeugen möglichst viel Freude und Freiheit entwickeln können.
Hier erfährst du mehr über mich, und so kannst du zurzeit mit mir arbeiten und spielen:
- (Un-)Sichtbarkeitstag = ein spielerischer und gemeinschaftlicher Experimentiertag zum Thema Sich-zeigen in Berlin. Nächster Termin: 14. Februar
- Schreibi-Treff = kostenloser online Austausch und Mini-Workshop für Schreibende und schreibende Selbständige. Nächster Termin: 25. Februar von 14 bis 15:30 Uhr
- Die ungeglätte Über-mich-Seite = ein online Workshop mit Julia Vogel am 26. Februar von 10 bis 12 Uhr
- Schreibtag = gemeinschaftlicher online Arbeitstag zum fokussierten Schreiben und Besprechen deiner Schreibprojekte. Nächster Termin: 13. März
- Feedback & Schwung Woche = Rückmeldungen, Motivation und praktische Unterstützung für dein Projekt. Freie Termine ab Mitte Februar
- Website-Erstellung = ich baue an einem Tag eine Website für dich. Freie Termine ab Mitte Februar
- Schreibwochen = gemeinschaftliche Online-Schreibretreats mit vielen Impulsen und persönlichem Feedback. April, Juli und November 2026
und schau mal
eine Zeichnung

und
worüber ich zurzeit nachdenke (Auszüge)
- das Hologram insgesamt und als ein gutes Basis-Werkzeug antikapitalistischer Arbeit
- das Tätowieren mit Maschine und wie anders es ist als von Hand und was das mit mir macht und was mit der Haut und was mit dem Motiv
- die krasse Gleichzeitigkeit von Pflege/Fürsorgesituationen und Sex
- wie ich die Fabrik in die Welt bringe
- wie ich mehr mit Kindern arbeiten kann, also heißt natürlich: spielen kann
und
etwas, das ich neulich geträumt habe Ein Falke über mir rüttelnd, aus seinen Krallen fielen drei Mäuse auf uns, eine braun, eine weiß, eine ward nicht mehr gesehen.
und
Jesse Ball in Census
keeping a strong mood of joyfulness and gratefulness, and trying not, in our attitudes or speech, to lay the world out in hierarchies
und
etwas, das ich neulich gesehen habe vor uns zwei tollende kampfhunde, verschlungene leiber, geräusche wie unecht, ein tiefes gurgeln. einer trägt panikgeschirr, der andere nicht mal ein halsband.
und
ein Foto

und
aus einem Brief
Ich war froh um die Briefpause der letzten Woche, ich wollte andere Sachen machen und ich wollte im Dunkeln noch ein bisschen weiter denken, im hellen Dunkel meiner PAZ wollte ich über die Performances nachdenken, die ich gesehen hatte, und darüber, was meine Arbeit sein soll und was sie künstlerisch macht oder auch nicht. Ob ich auch jemals eine Performance machen werde? Oder eine Präsentation einer Abschlussarbeit? Oder in diesem Leben nicht? Oder mache ich das fast wöchentlich hier? Bräuchte ich mehr Klammer in meinem Schreiben? Oder mehr Verdauungszeit für alles, doch wieder alles größer verdichtet? Habe ich schon wieder vergessen, dass ich die Fabrik geschrieben habe? Habe ich schon wieder vergessen, wen ich alles gerade noch liebte? Who are you even? I am just a funny little cloud.
und
Virgina Woolf, aus Diary of Virginia Woolf: Volume 3: 1925–30, gefunden in Lidia Yuknavitchs The Chronology of Water

und
mein inneres Wetter gerade wind, der in plastiktüten fährt